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VID ernennt einen neuen Ombudsmann

Dr. Christoph Niering ist VID-Vorsitzender. Bild: © VID

Der Verband hat Deutschlands bisher einzige Beschwerdestelle zur Schlichtung in Insolvenzverfahren neu besetzt.

In Deutschland ist es ein Unikum: Seit 2012 ernennt der Berufsverband der Insolvenzverwalter aller fünf Jahre einen neuen Ombudsmann – und der ist in seiner Funktion als Schlichter hierzulande noch immer einzigartig. Eben diese wichtige Position ist vor wenigen Tagen neu besetzt worden. Rudolf Voß, der bis zu seinem Ruhestand Richter am Amtsgericht München war und davon 16 Jahre als Konkurs- und Insolvenzrichter gearbeitet hat, übernimmt den Posten von Volker Drecktrah, dessen Amtszeit mit Beginn des Monats Juli endete.

„Bei über 20.000 Insolvenzverfahren von Unternehmen im Jahr, Milliardenschäden und vielen tausend Betroffenen kommt es immer wieder zu vereinzelten Beschwerden gegen Insolvenzverwalter“, berichtet Christoph Niering, Vorsitzender des Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID). Genau darum komme dem Vermittler eine wichtige Funktion zu. „Im Konfliktfall mit Insolvenzverwaltern können sich Gläubiger aber auch Schuldner an den Ombudsmann des VID wenden.“ Voraussetzung sei jedoch, dass der Verwalter Mitglied des VID ist.

Häufige Ursache für Beschwerden seien Probleme in der Kommunikation. Genau hier könne ein Vermittler oft helfen. Der Vorteil: Die Mitglieder des VID verpflichten sich zur Einhaltung von hohen Qualitätsanforderungen – dazu gehört es auch, mit dem Ombudsmann zu kooperieren. Im vergangenen Jahr habe es lediglich eine Handvoll Beschwerden gegeben, in denen ausnahmslos vermittelt werden konnte.

Der Beitrag VID ernennt einen neuen Ombudsmann erschien zuerst auf return – Magazin für Transformation und Turnaround.

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