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Möglicher Käufer für SolarWorld gefunden

Die Solarworld AG hatte am 11. Mai Insolvenz angemeldet. Bild: © Michel Angelo – Fotolia

Für zwei Standorte des insolventen Solar-Konzerns gibt es dank einer Investorengruppe offenbar Hoffnung auf Rettung.

Für die beiden insolventen SolarWorld-Standorte im thüringischen Arnstadt und im sächsischen Freiberg gibt es Hoffnung. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Horst Piepenburg wird mit einer namentlich nicht genannten Investorengruppe über einen Verkauf verhandelt. Diese sei bereit, die Grundstücke, Maschinen sowie das Vorratsvermögen an den beiden Produktionsstandorten zu übernehmen.

Durch die Gründung einer neuen Gesellschaft könnten voraussichtlich 450 Beschäftigte übernommen werden. Gleichzeitig werde verhandelt, ob den übrigen rund 1200 Beschäftigten der Eintritt in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft angeboten werden könne. Mit dem Verkauf wäre also ein drastischer Stellenabbau verbunden.

Bonner Zentrale vor dem Aus

Die SolarWorld-Zentrale in Bonn hingegen steht vor dem Aus. Nach dem Konzept des Investors würden zur Eröffnung der Insolvenzverfahren am 1. August bis auf eine Abwicklungsmannschaft alle rund 200 Beschäftigten freigestellt. Für eine Transfergesellschaft oder Kurzarbeit sei kein Geld vorhanden, teilte Piepenburg mit.

Die SolarWorld AG hatte am 11. Mai Insolvenz angemeldet. Seither waren bereits 400 Stellen gestrichen worden. In der vergangenen Woche hatte Piepenburg weitere Entlassungen angekündigt.

Der Beitrag Möglicher Käufer für SolarWorld gefunden erschien zuerst auf return – Magazin für Transformation und Turnaround.

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