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Bloomy Days meldet Insolvenz an

Bloomy Days ist pleite. Bild: © MK-Photo/Fotolia

Bloomy Days ist pleite. Bild: © MK-Photo/Fotolia
Bloomy Days ist pleite. Bild: © MK-Photo/Fotolia

Das Berliner Vorzeige-Start-up Bloomy Days musste aufgrund einer geplatzten Finanzierungsrunde Insolvenz anmelden.

Es sind keine rosigen Zeiten für Bloomy Days: Das 2012 gegründete Start-up aus Berlin, das sich auf Blumen-Abonnements mit Versandservice spezialisiert hat, ist pleite. Wie Gründerin Franziska von Hardenberg erklärte, sei eine Finanzierungsrunde geplatzt. Das habe dazu geführt, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden musste. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Torsten Martini bestellt.

Die Pleite kommt überraschend – schließlich hatte die Gründerin im Januar bei einem Zusammentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel noch berichtet, dass Bloomy Days kurz davor sei, profitabel zu werden, über 250.000 Blumenpakete versendet habe und ein starkes Wachstum verzeichne.

Nicht schnell genug profitabel

Nun wollen von Hardenberg und ihre Mitarbeiter die Restrukturierung beginnen und nach einer Lösung suchen, kündigte die Gründerin in einem offenen Brief an. „Wir waren also auf dem richtigen Weg, nur vielleicht einfach etwas zu früh“, resümiert sie darin und räumt ein, dass man es trotz der Erfolge nicht geschafft habe, „schnell genug profitabel zu werden“.

Auf der Homepage von Bloomy Days ist bisher nichts von der Insolvenz zu lesen, auch Bestellungen werden noch angeboten. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt knapp 30 feste Mitarbeiter sowie 50 Teilzeitbeschäftigte im Versand in Kreuzberg. Wie genau es mit dem Blumen-Lieferservice weitergeht, ist noch unklar. Die Gründerin jedenfalls gibt sich kämpferisch: „Wir kämpfen dafür, eine Lösung zu finden, die die Arbeitsplätze sichert“, schreibt sie in ihrem offenen Brief.

Der Beitrag Bloomy Days meldet Insolvenz an erschien zuerst auf return – Magazin für Transformation und Turnaround.

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